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UNIQA Tower, Wien | Übersicht
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Architektur
Architektur
Die sehr offene Gestaltung der Erdgeschosszone schafft einen großzügigen Platz als Erweiterung der städtebaulichen Enge an der Kreuzung Untere Donaustraße/Aspernbrückengasse.
In der dreigeschossigen voll verglasten Eingangshalle wird Künstlern die Möglichkeit geboten, ihre innovative Kunst einem breiten Publikum zu präsentieren. Die entsprechende technische Ausstattung für modernste Videoinstallationen etc. ist Vorraussetzung, gleichwie die zugehörigen gastronomischen Einrichtungen, die jederzeit der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen werden. Die Grenzen zwischen Innenraum und Außenraum verlaufen fließend und somit nimmt der Foyerbereich Anteil am Geschehen des umliegenden Stadtraumes. Entlang der zweischaligen Fassade wiederspiegelt ein Wasserbecken im Fußboden diesen fließenden Charakter und dient gleichzeitig mit den Sitzbänken aus massiven Granitblöcken als verbindendes Element.
Eine spektakuläre Dachkonstruktion überdeckt diesen Bereich. Ausgehend von einem Tonnendach bestand die Herausforderung einerseits in der Gegebenheit, dass die Ellipsenachse des Hochhauses nicht mit der Achse der Halle zusammenfällt und andererseits die Anschlusskanten der umliegenden Gebäude nicht parallel zueinander stehen. Lösung war eine konvex-konkav gebogene Gitterschale aus 6x4 cm Vollstahlprofilen, die in einzelne ebene Vierecke aufgelöst ist. Somit war es möglich die Verglasung direkt auf die Tragkonstruktion aufzubringen und das gesamte Erscheinungsbild des Daches so leicht wie möglich wirken zu lassen. Auch von diesem Punkt des Gebäudes aus ist der freie Blick auf den Tower gegeben und der Gedanke der Sichtverbindung zu den einzelnen Büroebenen konsequent aufrecht erhalten.
Im Untergeschoss des Towers wird ein gemeinsam von UNIQA Vital Club und John Harris eingerichtetes Fitnessstudio entstehen. Auch hier sind Sichtverbindungen zum Außenraum gegeben. Gleichzeitig wird die statische Konstruktion des Gebäudes erlebbar, da die schrägen Säulen bis in diesen Bereich geführt sind. Bei der Gestaltung der Bürobereiche wurde ein richtungsweisendes System gefunden. Der elliptische Grundriss mit einem zentralen Erschließungsbereich ermöglicht nicht nur kürzeste Erschließungswege und eine optimale horizontale und vertikale Orientierung, sondern auch eine neutrale Büroorganisation mit einem gleichwertigen Rundumblick. Die Blickbeziehung zum Außenraum und Tageslichtqualität wurden als Prämissen angesehen. Um optimale Arbeitsverhältnisse zu schaffen und den Schallschutz zu gewährleisten, wurde eine doppelschalige Fassadenkonstruktion gewählt.
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